Technik


Alarmierung

Die Freiwillige Feuerwehr Ebing wird durch ZRF (Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung) Bamberg-Forchheim alarmiert.

Die Alarmierung erfolgt durch zwei Sirenen und Meldeempfänger.

Im Jahr 2010 wurde eine Handyalarmierung als sekundäres Alarmsystem realisiert. Hierüber können auch gezielt einzelne Kameraden (z.B. Atemschutzgeräteträger, Maschinisten, Kraftfahrer,...) alarmiert werden.

Seit Dezember 2017 verfügt die Feuerwehr Ebing über einen Einsatz-Monitor. Durch diese Lösung ist es möglich die analoge Alamierung der ILS zu visualisieren. Somit erkennen wir schneller um welchen Einsatz es sich handelt, welche Einsatzmittel benötigt werden und wo der Einsatzort ist. Weiterhin werden alle wichtigen Daten auf Tablet's gesendet, die auf den Fahrzeugen verbaut sind. 


AED + Notfallrucksack

Ein weiterer Meilenstein stellte die Beschaffung eines AED (Automatisierter externer Defibrillator) und eines Notfallrucksack dar. Dieser wurde 2019 in Dienst gestellt und ist aktuelle auf unserem TSF-W verlastet. 

AED - Stryker LIFEPAK 1000

Notfallrucksack - PAX FELDBERG AED (Füllung DIN 13155)


Atemschutz

Es brennt. Ein Gebäude steht in Flammen. Um den Brand einzudämmen, ist ein Angriff von Innen notwendig. Dies ist nur ein Fall, in denen die Ausrüstung mit Atemschutz notwendig ist. 

Nach der Übergabe des Löschgruppenfahrzeug LF 8 mit schwerem Atemschutz begannen am 26. September 1992 die ersten zwölf Feuerwehrleute den Lehrgang schwerer Atemschutz.  Im Moment verfügt die Feuerwehr Ebing über 15 aktive Atemschutzgeräteträger.

Atemschutzgeräte

4x Preßluftatmer der Fa. Auer als 200 bar / 2 Flaschengerät
4x Preßluftatmer der Fa. Auer als 300 bar / 1 Flaschengerät
16x Atemschutzmasken der Fa. Auer als Überdruck


Hochwasserschutz

Da in Ebing fast jährlich ein Hochwasser ansteht, bekam der Ort einen Hochwasserdamm. Der Baubeginn war August 2006 und die Fertigstellung Dezember 2007. Somit ist die Feuerwehr Ebing für die nächsten Hochwasser bestens gerüstet. Weitere Anschaffungen waren ein Notstromanhäng mit 32kVA und ein Containersystem, um die verschiedenen Einsatzmittel / -geräte zu transportieren und einzusetzen. Im Hochwassereinsatz handelt die Feuerwehr Ebing nach einen Einsatzplan.

  • Hochwasserschutz Ebing
  • Gewässer I. Ordnung
  • Größe des Niederschlagseinzugsgebietes: 2689 km2
  • Hundertjährlicher Abfluss: HQ100 = 970 m3/s
  • Hochwasserdeiche mit Unterhaltungs- und Verteidigungswegen auf ca. 980 m LängeStahlbetonmauern und Spundwände auf ca. 350 m Länge, davon 1.300 m2 Spundwand
    • 42.000 m3 Deichschüttung
    • 8.000 m3 Oberbodenarbeiten
    • 7.000 m2 Schottertragschicht 25 cm dick
    • 1.600 m3 Frostschutzschicht
  • Stahlbetonmauern und Spundwände auf ca. 350 m Länge, davon 1.300 m2 Spundwand
  • Zwei Rückhaltebecken im Nord-Osten und Süd-Westen von Ebing
  • Zwei Schöpfwerke für mobile Pumpen zur Sicherstellung der Binnenentwässerung
  • 260 m3 Stahlbetonarbeiten
  • Betonrohrleitungen DN 400 bis DN 1000 mit einer Länge von 230 m
  • Vier Dammbalkenverschlüsse in den Schutzanlagen
  • 55 m2 mobile Dammbalkenverschlüsse
  • Sickerleitungen und Vorflutmulden
  • Gesamtkosten ca. 2,45 Mio. €
  • Kostenaufteilung:
    • Freistaat Bayern 50 %
    • Markt Rattelsdorf 50 %
    • Die Maßnahme wurde von der EU kofinanziert.
  • Baubeginn: August 2006
  • Bauende: Dezember 2007

Diese Infromationen sind vom Wasserwirtschaftsamt Kronach.

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